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LSVD NRW e.V.

In NRW wurde eine schwer kranke Transfrau abgeschoben

In NRW wurde eine schwer kranke Transfrau abgeschoben LSVD fordert sofortigen Stopp von menschenunwürdigen Abschiebungen Köln. 31. Januar 2019. Am Dienstag, 29. Januar, vollzog die Ausländerbehörde des Rhein-Erft-Kreises die Abschiebung einer schwer kranken Transfrau nach Mazedonien, obwohl ein Antrag bei der Härtefallkommission NRW anhängig war. Die Asylsuchende ist laut mehreren ärztlichen Stellungnahmen schwer psychisch krank und leidet an Diabetes. In ihrer Heimat Mazedonien wurde sie aufgrund ihrer Transgeschlechtlichkeit und Zugehörigkeit zur Gruppe der Roma mehrfach Opfer von Gewalt und Anfeindungen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) lehnte den Asylantrag als „offensichtlich unbegründet“ ab. „Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Nordrhein-Westfalen ist schockiert, dass die Ausländerbehörde des Rhein-Erft-Kreises die Transfrau trotz ihrer schweren Erkrankungen einfach abgeschoben hat. Mit der Abschiebung nehmen die Behörden den möglichen Tod der Asylsuchenden in Kauf. Dieses Verhalten spricht allen Grund- und Menschenrechten Hohn. Der LSVD fordert die Landesregierung und die Ausländerbehörden auf, diese menschenrechtswidrige Praxis sofort zu stoppen.“, erklärt Arnulf Sensenbrenner aus dem Landesvorstand des LSVD Nordrhein-Westfalen. Mazedonien gehört zu den sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“. Die Einstufung dieser Länder hat zur Folge, dass Flüchtlinge einem beschleunigten Asylverfahren unterliegen. Diese Schnellverfahren ohne Zugang zu fachkundiger Beratung und ausreichendem Rechtsschutz bedeuten, dass sie faktisch von einer fairen Prüfung ihrer Asylgründe ausgeschlossen werden. LSBTI aus diesen „sicheren“ Herkunftsstaaten, denen es nicht gelingt, ihre sexuelle und geschlechtliche Identität wenige Tage nach Ankunft in Deutschland offenzulegen, können somit auch aus einem laufenden Klageverfahren abgeschoben werden. Ein Verfahren, dass der besonderen Schutzbedürftigkeit von LSBTI auch aus diesen Staaten Rechnung trägt, existiert derzeit nicht. Die Politik ist dringend gefordert dies zu ändern. „Trans* sind in Mazedonien immer noch massiven Anfeindungen ausgesetzt. Sie bekommen oft nur wenig bis gar keinen Schutz. Für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI), die der Minderheit der Sinti und Roma angehören, ist die Lebenssituation noch prekärer, da sie Mehrfachdiskriminierung ausgesetzt sind.“, so LSVD Landesvorstand Sensenbrenner weiter. Pressemeldung als pdf Hintergrund Kölner Flüchtlingsrat: Pressemitteilung zur Abschiebung der Transfrau Das bewirkt eine Einstufung von Verfolgerstaaten zu „sicheren Herkunftsstaaten“

17.11.18 Mitgliederversammlung mit Vortrag der Kampagne für eine Dritte Option beim Geschlechtseintrag

Wir möchten Euch herzlich einladen an der Mitgliederversammlung 2018 des LSVD NRW e.V. am Samstag, den 17.November 2018 um 15:00 Uhr in den Räumen des LSVD in 50670 Köln, Hülchrather Straße 4 teilzunehmen. Ganz besonders freuen wir uns, dass es im Rahmen der Mitgliederversammlung einen äußerst interessanten Vortrag mit Diskussion […]

Der Westen stellt sich qu(e)er – Homofeindlicher „Hassbus“ in Köln und Wiesbaden

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) macht mit Vereinen und Initiativen mobil Wiesbaden/Köln. 11. September 2018. Bevor der „Hassbus“ der homophoben „Demo für alle“ am Donnerstag Wiesbaden erreicht, wird er am Mittwoch in Köln erwartet. Der LSVD in Nordrhein-Westfalen und Hessen ruft gemeinsam mit anderen Initiativen und Bündnissen zur Teilnahme an Gegenkundgebungen […]

Happy Pride Köln! Termine und Veranstaltungen im Rahmen des Cologne Pride 2018

Termine und Veranstaltungen im Rahmen des Cologne Pride 2018 Der CSD 2018 in Köln steht vor der Tür und wir möchten Euch im Rahmen des Cologne Pride zu drei spannenden Veranstaltungen und natürlich auch zur Teilnahme an der Demo und zum Straßenfest einladen. Der Cologne Pride steht 2018 unter dem […]

SAVE THE DATE: Zweites Regenbogenparlament am Samstag 22.09.2018 in Köln „Akzeptanz von LSBTI* weiter gestalten“

Bitte merken Sie sich den Termin vor. Für die Teilnahme ist eine persönliche Anmeldung erforderlich. Eine Einladung folgt. In jahrzehntelangen Kämpfen konnten wesentliche Fortschritte bei der rechtlichen Anerkennung und gesellschaftlichen Akzeptanz von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI*) erreicht werden. Aber auch nach der Öffnung der Ehe und […]

EINLADUNG: 17.05.2018, Köln: „Rechtspopulist*innen in deutschen Parlamenten“

EINLADUNG: 17.05.2018, Köln: „Rechtspopulist*innen in deutschen Parlamenten“ Erste Bilanz am Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) Rechtspopulist*innen sind im Stadtrat Köln, im Landtag NRW und mittlerweile auch im Bundestag vertreten. Wie hat sich seitdem die parlamentarische Arbeit verändert? Mit Blick auf LSBT-Fragen erörtern wir, wie es um die rechtliche […]

Quelle: Essen stellt sich quer‎

06.Mai, Essen: Für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Nordrhein-Westfalen ruft zur Teilnahme an der Demo „Steele ist kunterbunt – Gegen Rassismus! Gegen Gewalt!“ auf Köln. 02. Mai 2018. Am Sonntag rufen die sogenannten „Eltern gegen Gewalt“ zu einer Kundgebung auf dem Dreiringplatz in Essen-Steele auf. Die Organisator*innen der Demo kommen aus dem Dunstkreis von […]

LSVD NRW e.V.

Schwulenfeindlicher Act gehört nicht auf die Bühne

Gemeinsame Presseerklärung des LSVD NRW und des LSVD Bayern. Update: Der Nordstadtblogger.de​ schreibt, dass BountyKiller sich von seinen #homophoben Songs distanziert hätte und der JunkYard​ uns eine gemeinsame Kampagne angeboten hätte. Diese Aussagen sind falsch. Entgegen der Behauptungen seines Managements hat sich Bounty Killer, aka Rodney Basil Prince, bisher niemals […]

28.01.2018 14:00 Gemeinsame Gedenkstunde für alle Opfer des Nationalsozialismus

Erinnern! Eine Brücke in die Zukunft Unter diesem Motto findet am 28.01.2018 ab 14:00 in der Antoniterkirche in Köln in der Schildergasse die gemeinsame Gedenkstunde für alle Opfer des Nationalsozialismus statt. Das Gedenken an die Opfer der NS-Diktatur ist ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie. Aber das Erinnern wird sich verändern, […]

27.01.2018 16:00 Gedenken an die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Gedenktags zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz findet am Samstag, 27. Januar 2018 ab 16:00 Uhr in Köln am Rosa-Winkel-Mahnmal (am Rheinufer unter der Hohenzollernbrücke) das Gedenken für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus statt. Lesbische Frauen und schwule Männer mussten im Dritten Reich ihre sexuelle Orientierung verbergen und sich […]